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Selbstkonstitution bei Robert Musil und in der Psychoanalyse


Selbstkonstitution bei Robert Musil und in der Psychoanalyse

Identität und Wirklichkeit im Mann ohne Eigenschaften
Musil-Studien, Band 38 1. Aufl.

von: Lilith Jappe

44,99 €

Verlag: Fink (wilhelm)
Format: PDF
Veröffentl.: 28.11.2012
ISBN/EAN: 9783846752012
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 472

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Wie konstituiert sich das Selbst zwischen Verschmelzung und Abgrenzung? Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften behandelt diese Frage als eines seiner zentralen Problemfelder. Lilith Jappe rekonstruiert aus der Bildsprache und den Reflexionen des philosophischen Romans dessen Konzeptionen von Selbstkonstitution und stellt ihnen psychoanalytische Vorstellungen von der Genese des Selbst gegenüber. Gemeinsam ist ihnen die Bedeutung einer Erlebensdimension der Verschmelzung von Ich und Welt. Diese Dimension eröffnet im Roman wie auch in der psychoanalytischen Theorie eine lebendige Beziehung zur Wirklichkeit, wobei sich zur Konstitution des Selbst auch die Herauslösung aus der Verschmelzung als notwendig erweist. Aus dem Vergleich ergibt sich das Modell eines Selbst mit beweglichen Grenzen. Diese variablen Grenzen konstituieren einen intermediären Übergangsbereich des Selbst, innerhalb dessen es sich die Wirklichkeit in wechselnden Formen aneignet.

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